Geschichte der Osteopathie
Das Jahr 1874 wird als Geburtsjahr der Osteopathie genannt. Andrew Taylor Still (1828-1917), ein amerikanischer Arzt, formulierte seiner Zeit das Konzept und gründete die erste Ausbildungstelle für Osteopathie. Er suchte damals nach einem neuen Verständnis von Gesundheit und Krankheit, dem menschlichen Körper und von dem, was ihn heilen kann. er entfernte sich von der reinen Symptombehandlung und begann die Ursache zu erforschen und zu behandeln.
1917 gelangt die Osteopathie durch John Martin Littlejohn, einen Schüler Stills, nach Europa. Er gründete die British School of Ostapathy in London.
1936 erläutert William Garner Sutherland den primären Respirationsmechanismus, einer vom zentralen Nervensystem ausgehenden zyklischen und unwillkürlichen Bewegung. Er erweitert Stills Methode somit um die craniosacrale Osteopathie, der methodischen Untersuchung und Behandlung dieser subtilen Bewegung.
In den 1970er Jahren wurde die viszeral Osteopathie in Frankreich maßgeblich weiterentwickelt.
Seit 1980 wir die Osteopathie in Deutschland unterrichtet und praktiziert.
“Ein Arzt sollte sich damit beschäftigen, Gesundheit zu finden. Krankheit kann jeder finden.”
Andrew Taylor Still D.O.